Schulleben


06.12.2013
Die 4. Klasse der Grundschule Frauenau zu Besuch im Rathaus
Schüler zu mündigen Bürgern zu erziehen, ist ein zentrales Ziel unserer Bildung. In der Schule werden Klassensprecher demokratisch gewählt. Diesen Vertretern wird das Vertrauen ausgesprochen und sie vertreten ihre Mitschüler. In einer Gemeinde wird der Bürgermeister und die Gemeinderäte von den Bürgern gewählt. Auch sie haben verschiedenste Aufgaben und Pflichten zu erfüllen. Welche diese genau sind und wie die Gemeindeverwaltung arbeitet, wollten die Schüler der 4. Klasse wissen. Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts machten sich also die Kinder gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Evi Wenig auf Erkundungstour durch das Rathaus. Bürgermeister Herbert Schreiner übernahm die Führung persönlich und informierte die jungen Frauenauer Bürger über wichtige Abläufe in einer Gemeindeverwaltung. Zuvor erklärte er im Sitzungssaal die Pflichtaufgaben einer Gemeinde, erzählte über die Ortsgeschichte und das Frauenauer Wappen. In einer anschließenden Fragerunde wollten die Schüler Verschiedenstes wissen: "Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am besten", "Wie sieht ihr Tagesablauf aus?", "Wie viele Einwohner hat Frauenau?" oder "Wie viele Trauungen gab es dieses Jahr?" Bürgermeister Schreiner beantwortete alles ausführlich und sehr kindgerecht. Beim anschließenden Rundgang durch die Gemeindeverwaltung konnten weitere Fragen wie zum Beispiel "Welches Amt muss ich besuchen, wenn ich einen Kinderausweis beantragen will?", "Wer verwaltet das Geld?" oder "Ich habe einen Hund bekommen. Wo muss ich ihn anmelden?" beantwortet werden. Die Kinder lernten so die verschiedenen Ämter, ihre Leiter und die jeweiligen Aufgaben des Amtes kennen. Am interessantesten und spannendsten fanden die Schüler das Einwohnermeldeamt und das Passwesen. Zur Überraschung einiger stellte man fest, dass im Computer von Gemeindemitarbeiterin Andrea Hackl jeder registriert ist. Sie ist es auch, die Personalausweise und Reisepässe ausstellt. Dazu braucht man ein Gerät für den digitalen Fingerabdruck. Natürlich durfte jeder einen seiner Finger scannen. Die Kinder nahmen neben einer Vielzahl lehrreicher Informationen auch ein Nikolaussäckchen vom Rathauschef mit nach Hause. E. Wenig