Schulleben

04.06.2013
Frauenauer Grundschüler machen sich kundig über Bienen und Reptilien
Die Klassen drei und vier der Grundschule Frauenau besuchten gemeinsam das Haus der Bienen und den Reptilienzoo in Kirchberg. Zu dieser Unterrichtsfahrt lud der Gartenbauverein Frauenau, ein wichtiger Kooperationspartner der Schule, die Kinder ein. Vorsitzende Kerschbaum hatte die Lehrfahrt vorbereitet und organisiert. Auch die Kosten teilte sich der Verein mit dem Elternberat. Gemeinsam mit Willi Walter, ehemaliger Lehrer der Schule und aktives Gartenbauvereinsmitglied, und den Klassenlehrern Corinna Lerach und Evi Wenig machten sich die Schüler auf den Weg nach Kirchberg. Im Haus der Bienen erfuhren die Schüler Wissenswertes rund um dieses, für Mensch und Natur so wichtige Insekt. Imker Gerd Walter verriet, dass die Biene das drittwichtigste Tier in unserer Nahrungskette ist, sie 80 Prozent der Bestäubung übernimmt und eine Wachsdrüse besitzt. Er erläuterte das Arbeitsleben einer Biene und stellte immer wieder ihren großen Nutzen heraus. Während des Vortrags bekamen die Kinder Honigbrote und Gerd Walter informierte weiter über die Gewinnung dieses gesunden Nahrungsmittels mit hundertachtzig verschiedenen Inhaltsstoffen. Anschließend durften die Schüler zusehen, als der Imker einen Bienenkasten öffnete. Für viele war es der erste Blick in eine Wohn- und Arbeitsstube der Bienen und die anfängliche Angst wich bald der Bewunderung für diese kleinen Geschöpfe. Bienenwaben bauen die Bienen, ohne etwas zu sehen. Dennoch wird jede sechseckige Form genau gleich. Ein kleines Wunder, das die Bienen hier vollbringen, schwärmte der Imker.
Auch im Reptilienzoo gab es viel zu entdecken. Nachdem die Schüler zuerst selbstständig die Terrarien erkundeten, folgte eine Führung mit  dem Zoobesitzer Simon Reimke. Hier stellte er den Kindern als erstes einen in Australien heimischen Bartagamen vor. Jeder durfte das Reptil bestaunen und sogar streicheln. Danach konnte eine Königspython beäugt und angefasst werden. Nachdem der Zoobesitzer viele Fragen der Kinder fachkundig beantwortet hatte, bestaunten die Kinder zum Abschluss noch neugierig die Fütterung einer Schlange. Seit diesem Besuch sehen die Schüler beide Tierarten mit anderen Augen. Viele nahmen sich vor, die Bienen und Reptilien noch einmal mit ihren Eltern zu besuchen. E. Wenig